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Leben mit Büchern

Schlagwort: Leben

Details sind wichtig

Es begann mit dem Film Sommerfest, nach einem Roman von Frank Goosen. Beim fröhlichen Literaturschauen erinnerte ich mich, zwei gute Besprechungen von Goosens neuem Roman Kein Wunder gelesen zu haben.
In ebenso guter Erinnerung habe ich seinen Debütroman Liegen lernen, der im Jahre 2000 im Eichborn Verlag erschien.
Nun fügte es sich auch noch, als ich eigentlich nur Bücher zurückgeben wollte, dass im Regal der Neuanschaffungen unserer Gemeindebücherei Kein Wunder frontal präsentiert wurde. So kam ich nicht umhin es auszuleihen und freute mich sehr aufs Lesen. Denn: Liebesgeschichten erzählen, das kann Goosen. Und zwar unsentimental, humorvoll und frei von jeglichem Kitsch, mitten aus dem Ruhrpott-Leben.
Ist ihm dies mit Kein Wunder auch über politische Systemgrenzen hinweg gelungen?

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Kein Buch für einen Tag

Das fröhlich gestaltete Cover spricht das Kind in mir an. Das Menschenkind, das wir alle sind.
Vor himmelblauem und maigrünem Hintergrund fassen sich unterschiedlichste, aber in schwarz-weiß gezeichnete Menschen an den Händen.

In Augenblicke erzählt Autor Stefan Schär 101 überraschende Geschichten aus dem Leben.

Diese Geschichten sind aber nicht nur überraschend, sondern sie bieten auch romantische oder nachdenkliche Augenblicke.
Einmal dachte ich, ja, das ist jetzt richtig gut. Hier ist der Gedanke auf den Punkt gebracht.
Manch andere Geschichte wirkt zunächst recht einfach, aber das ist das Leben ja auch so manches Mal. Einfach schön.

Am Stück liest man Augenblicke eher nicht. Dies ist kein Buch für einen Tag. Vielleicht nimmt man es zur Hand, wenn ein Augenblick Zeit ist innezuhalten und daran zu denken, dass wir alle Menschenkinder sind.

Ein freundliches Marketing per Mailkontakt und das ansprechende Cover haben mich dazu bewogen, mir dieses kleine Buch zu kaufen. Obwohl ein Book on Demand, habe ich es sehr schnell bei meiner Buchhändlerin erstanden.

Eine kleine und gute Investition.

Stefan Schär: Augenblicke, 101 überraschende Geschichten aus dem Leben, Books on Demand 2019,
ISBN der kartonierten Ausgabe 978-3-7481-7871-2

Gelebtes Grundgesetz – Hildegard Hamm-Brücher

 

Grundgesetz
für die Bundesrepublik Deutschland

vom 23. Mai 1949.

 

  Der Parlamentarische Rat hat am 23. Mai 1949 in Bonn am Rhein in öffentlicher Sitzung festgestellt, daß das am 8. Mai des Jahres 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossene Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der Woche vom 16.-22. Mai 1949 durch die Volksvertretungen von mehr als Zweidritteln der beteiligten deutschen Länder angenommen worden ist.
Auf Grund dieser Feststellung hat der Parlamentarische Rat, vertreten durch seinen Präsidenten, das Grundgesetz ausgefertigt und verkündet.
Das Grundgesetz wird hiermit gemäß Artikel 145 Absatz 3 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

 

In diesem Auszug aus dem Dokumentenarchiv der Bundesrepublik Deutschland werden schon die wichtigsten Daten genannt: In diesen Tagen feiert unser Grundgesetz 70. Geburtstag.
Eine bedeutende Frau, die für die Durchsetzung des Absatz 2 in Artikel 3 – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – unserer Grundrechte steht, war Elisabeth Selbert. Dieses entscheidende Engagement für die Entwicklung unserer Demokratie wurde sogar verfilmt.

Eine andere bedeutende Frau, mit der ich persönlich vor allem Artikel 38 unserer Verfassung verbinde, ist Hildegard Hamm-Brücher. Als FDP-Mitglied im Bundestag hielt sie am 01. Oktober 1982 ihren Redebeitrag „Ein klares Nein“ während der Debatte über das Konstruktive Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

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Mit Michael Müller im Harz auf Paul Renner gestoßen

Auf der Suche nach einer Gegend oder Stadt im Harz, wo Natur und Kultur zusammenkommen, bot sich aufgrund guter Erfahrungen bei Planungen anderer Urlaube, der Blick in den Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag an.
Die Autoren Barbara Reiter und Michael Wistuba, in Österreich beheimatet, bewegen sich abseits der überlaufenen Touristenwege, benennen diese mit klaren Worten und führen schon den Leser auf tolle Wanderungen.

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Was bleibt?

In seinem Leben ist Wolf Wondratschek dem Literaturbetrieb eher aus dem Weg gegangen. So verkaufte er das Unikat seines Romans Selbstbild mit Ratte an eine Privatperson, die später Initiator des für Wondratschek extra ausgerufenen Alternativen Büchner-Preises wurde.
Für sein neustes Selbstbild mit russischem Klavier betritt er nun die Pfade des etablierten Ullstein-Verlags.
Und mit wunderbar altersweise anmutendem Erzählton reflektiert hier der Schriftsteller mit einem russischen Pianisten über das Leben, – ihr Leben.

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